FC Thun vor Europacup-Durchbruch: Liga-Erlös winkt
Der FC Thun steht vor einem entscheidenden Abend: Mit einem 3:0-Vorsprung aus dem Hinspiel gegen Vikingur Reykjavik reist das Team von Trainer Gian-Luca Privitelli am Donnerstag (19.30 Uhr) nach Island. Gelingt der Einzug in die Ligaphase der Europa League, winken dem Berner Oberländer Klub mindestens 3,17 Millionen Franken an Prämien. Diese Summe würde dem Klub nicht nur sportlich, sondern auch finanziell neue Spielräume eröffnen.
Doppelbelastung als Herausforderung
Die bisherige Saison zeigt zwei Gesichter des FC Thun. In der Super League kassierte die B-Elf zuletzt zehn Gegentore in zwei Partien gegen YB und Basel. Der Grund für die Rotation ist die gleichzeitige Belastung durch die Europacup-Qualifikation. Diese Doppelbelastung will der Klub nun gezielt managen, auch dank einer Spielplan-Anpassung: Die Partie gegen Servette wurde verschoben, um Kräfte zu schonen.
Finanzielle Planungssicherheit als Ziel
Die Einnahmen aus der Ligaphase wären für Thun ein bedeutender Schritt. Neben den 3,17 Millionen Franken aus der UEFA-Prämie kämen Einnahmen aus Ticketverkäufen und Gastronomie hinzu. Neo-Sportchef Simone Rapp, der für Dominik Albrecht eingesprungen ist, könnte mit zusätzlichem Budget das Kader gezielt verbreitern. Bereits verpflichtet wurde Riccardo Braschi, weitere Transfers sollen folgen.
Trainer bleibt fokussiert
Trainer Gian-Luca Privitelli mahnt trotz des komfortablen Vorsprungs zur Vorsicht: „Vikingur Reykjavik spielt sehr kämpferisch und taktisch gut. Wir werden intensiv spielen müssen.