Himalaya-Flutkatastrophe: Über 670 Tote, rund 3000 Vermisste – zwei Schweizer gerettet
Die verheerende Flutkatastrophe im Himalaya hat nach neuesten Behördenangaben über 670 Menschenleben gefordert. Rund 3000 Personen gelten in Nepal und China weiterhin als vermisst, darunter Hunderte ausländische Staatsangehörige. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Donnerstagabend die Rettung von zwei Schweizern; zu einer vermissten Schweizerin besteht bislang kein Kontakt.
Wie viele Vermisste gibt es in Nepal und China?
Nepals Aussenminister Shishir Khanal bezifferte die Zahl der Vermissten in seinem Land auf rund 2426. Die chinesische amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete für Tibet 554 Vermisste. Die meisten Vermissten sind indischer oder nepalesischer Staatsangehörigkeit. Unter den ausländischen Vermissten befinden sich mehrere Dutzend Staatsangehörige aus Australien, Kanada, Malaysia, Grossbritannien, den USA und der Ukraine.
Auch mehrere deutsche Staatsbürger gelten als verschollen. Das Auswärtige Amt sprach zuletzt von einer „hohen einstelligen Zahl