Stadt Zürich verschärft Kontrollen bei günstigen Wohnungen
Die Stadt Zürich geht systematisch gegen Mieter vor, die trotz hohem Einkommen oder Vermögen in verbilligten Stadtwohnungen leben. Eine Auswertung der städtischen Liegenschaftsverwaltung zeigt: In jeder fünften der rund 7700 Stadtwohnungen überschreiten die Bewohner die Einkommensgrenzen. Konkret verdienen sie mehr als das Sechsfache der Miete oder verfügen über Vermögen von über 200'000 Franken. Die Stadt kündigt nun rigorose Kontrollen der bestehenden Mietverhältnisse an.
Die Massnahme stösst bei den betroffenen Mietern auf ein geteiltes Echo. Während einige die Kontrollen als notwendig erachten, fordern andere mehr preisgünstigen Wohnraum statt strengerer Regeln.