Schweizer Reality-Star sorgt für Eklat im Dschungelcamp
Die 22-jährige Schweizerin Ariel hat im australischen Dschungelcamp erneut für Kontroversen gesorgt. Nach einem kurzen Moment der Besinnung kehrte die Reality-TV-Teilnehmerin zu ihrem gewohnten Verhalten zurück und provozierte mehrfach Konflikte mit ihren Mitstreitern.
Hygiene-Probleme führen zu Ultimatum
Der Auslöser für Ariels jüngsten Wutausbruch war ein vermeintlich verschmutztes Handtuch. Die junge Frau weigerte sich kategorisch, das Waschutensil zu verwenden, da sie vermutete, andere Campbewohner hätten es benutzt. Im Dschungeltelefon stellte sie der Produktionsfirma ein Ultimatum: "Ich möchte sofort ein Handtuch, ansonsten packe ich und gehe."
Ihre Forderung untermalte sie mit deutlichen Worten: "Ich sage das seit zwei Stunden, ich akzeptiere das nicht. Ich gehe, ich gehe jetzt raus." Die Situation entspannte sich erst, als ihr Kontrahent Gil Ofarim nach höflicher Nachfrage bei den Verantwortlichen einen Korb mit frischen Handtüchern ins Camp brachte.
Streit um Schlafplätze eskaliert
Wenig später kam es zu einem weiteren Konflikt um die Verteilung der Schlafplätze. Ariel weigerte sich, sich an die vereinbarte Rotation zu halten, und beharrte auf ihrem festen Bett. "Ich bin jeden Tag in einer Prüfung und mache jede Nacht Nachtwache und möchte dann wenigstens in einem Bett schlafen", rechtfertigte sie ihre Haltung.
Als Ofarim darauf hinwies, dass alle Teilnehmer durchrotieren müssten, reagierte Ariel mit persönlichen Argumenten und zeigte sich kompromisslos. Die Spannungen zwischen den beiden Kontrahenten blieben auch während der gemeinsamen Dschungelprüfung bestehen.
Respekt trotz anhaltender Ablehnung
Bei der Essensprüfung "Grill den Köppen" mussten Ariel, Gil und Eva ein unappetitliches Vier-Gänge-Menü bewältigen. Während Ariel kaum etwas anrührte und Eva erfolglos blieb, sicherte Gil durch seine Ausdauer drei Belohnungen für das Team.
Trotz dieser Leistung blieb Ariels Haltung ambivalent: "Respekt, auch wenn ich Gil nicht mag", kommentierte sie seine Bemühungen. Diese backhanded Anerkennung führte zu erneuten Spannungen, als sie schliesslich mit einer persönlichen Attacke nachlegte: "Ich bin froh, dass in meiner Familie kein Verbrecher ist."
Das Publikum reagierte auf Ariels Verhalten mit weiteren Nominierungen für kommende Dschungelprüfungen. Die Schweizer Teilnehmerin bleibt damit im Fokus der kontroversen Reality-Show und sorgt weiterhin für Diskussionsstoff.