Formel 1: McLaren setzt 2026 auf bewährte Tradition
Der amtierende Konstrukteursweltmeister McLaren bleibt seinem bewährten Design treu. Für die Formel-1-Saison 2026 setzen die Briten erneut auf die ikonische Papaya-Orange-Lackierung in Kombination mit Anthrazit und dezenten Blaugrün-Akzenten.
Kontinuität als Erfolgsstrategie
Nach den Triumphen in der Konstrukteurs- und Fahrerweltmeisterschaft 2025 vertraut McLaren auf Kontinuität. Lando Norris und Oscar Piastri werden auch 2026 in den vertrauten Farben um Siege kämpfen. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die britische Philosophie: Bewährtes bewahren, statt unnötige Experimente zu wagen.
Neue Herausforderer und etablierte Rivalen
Während McLaren auf Tradition setzt, präsentieren sich die Konkurrenten in neuen Gewändern. Ferrari reduziert das traditionelle Rot zugunsten grösserer weisser Flächen des Hauptsponsors HP. Die Scuderia will mit Lewis Hamilton und Charles Leclerc zurück aufs Podium der Konstrukteurswertung.
Mercedes stellt seinen W17 mit Microsoft als neuem Partner vor und verspricht, Daten in schnellere Erkenntnisse umzuwandeln. Der Rennstall aus Stuttgart kombiniert weiterhin Silber mit schwarzen Akzenten.
Deutsche Präsenz verstärkt sich
Besonders bemerkenswert ist der Einstieg von Audi als Nachfolger des Sauber-Teams. Der deutsche Premiumhersteller präsentierte in Berlin seinen ersten Formel-1-Boliden in klassischem Silber mit roten Audi-Ringen. Dies markiert eine bedeutende Rückkehr deutscher Ingenieurskunst in die Königsklasse des Motorsports.
Red Bull startet mit einem eigenen Motor in Kooperation mit Ford in eine neue Ära. Teamchef Laurent Mekies dämpft jedoch die Erwartungen: Es wäre unrealistisch, sofort auf dem Niveau von Ferrari oder Mercedes zu sein.
Technische Innovation trifft Tradition
Die Designpräsentationen zeigen eine interessante Dichotomie: Während etablierte Teams wie McLaren und Williams auf bewährte Farbschemata setzen, wagen Newcomer wie Cadillac mit Silber-Schwarz neue Wege. Alpine bleibt seinem Dunkelblau-Pink-Schema treu, will aber die rote Laterne der Konstrukteurswertung abgeben.
Die Saison 2026 verspricht spannend zu werden. Mit Max Verstappen, der seinen fünften WM-Titel anstrebt, und dem aufstrebenden Isack Hadjar bei Red Bull Racing stehen die Zeichen auf intensive Kämpfe um jeden Punkt.